PP hat auf der Grundlage der bildungspolitischen, pädagogischen und demografischen Debatte ein VIER-Perspektivenmodell für Planung, Finanzierung, Sanierung, Neubau und Bewirtschaftung im Bereich von Schulsanierung / Schulneubau der öffentlichen Hand und privater Investoren entwickelt.
Hintergrund: Deutschlands Schulen befinden sich derzeit in einem starken Sanierungsstau, besonders in den sogenannten alten Bundesländern. Experten rechnen über die nächsten Jahre mit einem notwendigen Investitionsvolumen in Milliardenhöhe. Ob diese gewaltigen Herausforderungen für die öffentliche Hand durch neue Formen wie Public-Private-Partnerships oder in Eigenregie bewältigt werden können, ist jeweils von der Liegenschaftsgröße und der bildungspolitischen Ausrichtung des Schulträgers abhängig.
PP berät die Beteiligten durch einen integrierten Gesamtansatz unter dem Leitbild "Schulen der Zukunft als harter Standortfaktor in der Region". Das Modell bietet vor allem eine Analyse und Detailfestlegung von Investitionen, Nutzungsflexibilität und Prognosen für sogenannte "Bildungsmehrwerte" in der Region.
Für die Staatlichen Schulämter Hessen hat PP die CI- und Kommunikationslinie des neuen Schulleitungsprogramms "Cockpit" entwickelt. Neben Print wurde auch ein erstes Standardportfolio für Messeauftritte und Veranstaltungen realisiert.
"Nur durch die starke inhaltliche Nähe der Agentur zu Personalentwicklung und Schulreform konnte eine optimale Abstimmung mit dem Kunden in der vorgegebenen engen Zeitplanung erfolgen - wieder einmal ein guter Beweis für die vielseitigen PP-Stärken", so Rolf Eifert, Leiter des Staatlichen Schulamts Frankfurt und Verantwortlicher für den Auftrag.
PP entwickelte die bundesweit ausgerichtete Bildungskampagne "Mobiles Lernen" und koordinierte die inhaltliche und strategische Umsetzung mit dem Ziel, den sinnvollen Einsatz von Internet, Lernsoftware und Laptops in den Unterricht zu integrieren. "Mehr Entdecken - Mehr Bewegen: Mobiles Lernen" setzte Standards für das Lehren und Lernen mit Laptops in Deutschland.
Das Konzept bewährte sich an über 100 Schulen im Zusammenspiel mit den jeweiligen Bundesländern, Schulträgern, Hochschulen (Bereich Lehrerausbildung), Instituten für Lehrerfortbildung und Studienseminaren. Unternehmen, regionale Wirtschaftsverbände und Elterninitiativen beteiligten sich ebenfalls mit großem Engagement.
PP fungierte ab 2001 als zentrales Programm-Management des Landes Hessen und setzte bis 2005 gemeinsam mit den Initiatoren (Land, Schulträgern und Wirtschaft) folgende Aufgaben um: Verbesserung der IT-Infrastruktur in allen Schulformen, Realisierung eines nachhaltigen Supportkonzeptes, Intensivierung der Medienkompetenz in der Lehrerbildung, Erprobung neuer Innovationstechnologien für den Unterricht sowie öffentlichkeitsarbeit. Letztere wurde gemeinsam mit der Agentur Ogilvy & Mather / Frankfurt konzipiert und 2002 vom Jahrbuch der Werbung zum Spartensieger gekürt. Mediaschaltungen - Plakate (18/1) sowie Anzeigen in Tageszeitungen - erfolgten in Kooperation mit der Mediaagentur MindShare. Das Projekt Schule@Zukunft hatte einen Gesamtetat von 130 Millionen Euro.
Die Partner: Hessische Landesregierung, Hessischer Landkreistag, Hessischer Städtetag, Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände sowie ca. 40 Unternehmen.
PP bot als Koproduzent mit dem Fernsehmagazin "X-LIFE - Look for Innovation" vernetzte Marketing- und Kommunikationstransfers in ausgesuchte Zielgruppen.
Gemeinsam mit der TV-Produktionsgesellschaft goTV! startete 2004 die erste Staffel mit 17 Folgen. Die Sendungen wurden von strategischen Printpartnern begleitet und über eine redaktionelle Vorschau, eine eigene Website und Special-Events beworben.
X-LIFE zeigte getreu dem Formatmotto "Look for Innovation" das Neueste aus IT, Sport und Bildung. Dazu wurden spezielle Rubriken entwickelt, wie z.B. "Gigant oder Garage" (IT), "Ski- und Snowboardtest" oder der "X-LIFE Bildungstest".
Weitere Infos unter: www.x-lifetv.de.
PP konzipierte für das Land Hessen und Cisco Systems das Pilotprojekt "Bildungsinitiative Networking" in Hessen (1999 - 2003) und führte unter der Leitung von Rolf Miller die zentrale Steuerung. PP moderierte zudem im Jahr 2000 im Auftrag von Cisco Systems den bundesweiten Transfer in zwölf Bundesländer.
Mehr unter www.bildungsinitiative-networking.de.
PP entwickelte unter der Leitung von Rolf Miller im Auftrag von K2 und AOK das bundesweite Schulprojekt Safer Skating und führte das Projekt in Hessen sowie den Transfer mit den Kultusministerien der Länder durch. Safer Skating schulte Lehrer und Schüler, klärte über die verkehrsrechtlichen Belange auf, stattete Schulen aus, machte die Teilnehmer fit für die Freizeit. Safer Skating war ein Bildungsangebot in den Jahren 1996 - 2001 und das bisher größte und erfolgreichste Schulprojekt an 2.500 Schulen (Klasse 3 - 10) mit einem mehrstelligen Millionenetat.
Mehr unter www.safer-skating.de.
PP konzipierte und etablierte seit 1999 unter der Kreativführung von Rolf Miller ein einzigartiges Projekt, das modernen Schneesportunterricht auf der einen, Einführung in die Multimediawelt und die neuen Programme der Informationstechnologie bis zum Einblick in Berufsfelder auf der anderen Seite zusammenführt. Heute nehmen jährlich mehr als 5.000 Schüler und Studenten in den Stationen in Deutschland, der Schweiz und österreich teil. Erstmalig zeigte PP auch die Dimension von E-Learning am Beispiel der virtuellen Schneesportschule auf.
Mehr unter www.nullgradcelsius.de.